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High Performance ZFS SSD Storage/ Napp-in-One (napp-it based All-In-One)

high

Storage für besonders IO kritische Anwendungen (mehrere Tausend IOPS) wie Datenbanken, VDI oder ESXi Storage
Ein Referenzsystem:  http://www.supermicro.com/products/system/2U/2028/SSG-2028R-ACR24L.cfm
dazu PCI-e NVMe's als ZIL oder L2Arc wie die Intel P750 oder besser

Zum Einsatz kommen idealerweise 19" Storagegehäuse mit 2,5" Backplane wie z.B. das 24bay SuperMicro SC216BA-R920LPB oder SC216BA-R1K28LPB mit bis zu 24 TB RAW Kapazität (24 x 1TB SSD) + 2 x Bootdisk.  Es unterstützt Expander-freien Betrieb mit HBA Controllern und hat eine redundante Stromversorgung.

Dazu ein Intel-Servermainboard (Sockel 1150 bis 32GB ECC-RAM bzw. Sockel 2011 bis 128GB ECC RAM), 1 bis 4 LSI HBA Controller mit IT Modus und idealerweise eine Intel 10GbE Netzwerkkarte.

Der Preis eines 24bay Komplettsystems ohne Festplatten liegt damit typischerweise ab ca 2000 Euro. Zur weiteren Beschleunigung der bereits sehr schnellen SSD Platten sollten Sie möglichst viel RAM als Read-Cache einsetzen (max 128GB). Wenn Sie syncrones, sicheres Schreiben mit MLC SSDs aktivieren können Sie zusätzlich ein schreiboptimiertes ZIL logdevice (z.B. Intel S3700) verwenden um kleine wahlfreie Schreibaktionen auf den SSDs zu verringern.

Ein professionelles SSD basiertes Napp-In-One (ESXi mit ZFS vSAN) oder High I/O Storagesystem auf Basis des SuperMicro SC216A mit einem Mainboard der SuperMicro X9SR Serie mit 64 GB ECC RAM und 2,4 TB RAW-Kapazität (6 x 400 GB Intel S3500 Enterprise SSD)  und HBAs von LSI (9207) oder IBM (M1015) liegt damit ab ca 5000 Euro. Die Nutzkapazität ist abhängig von der gewählten Raid Konfiguration.. Erreicht werden niedrigste Latenzen und mehrere Tausen IOPS/s.

Wenn Sie ein Napp-in-One planen, so achten Sie darauf, den Storagecontroller mit SSDs per pass-through an die ZFS SAN-VM durchzureichen und der Storage VM ausreichen RAM als LeseCache zuzuweisen (4-128 GB).

Checklist:

napp-it 24.03.2017